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Die Dorf-Plage / von Hendrik Conscience. Aus dem Fläm. von Dr. August Scheler
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Clara gab keine Antwort.

—„Warum iſt kein friſches Brod im Hauſe, frage ich?“ beſchwöre wiederholte er mit Nachdruck. iön doch „Der Baͤcker will nicht mehr borgen“, ſtammelte das vird tuch Maͤdchen., Ein Ausdruck des Zornes befiel ihres Vaters Geſicht. anhören,

Ohne weitere Bemerkungen ſtuͤtzte er den Kopf auf ſeine beiden Arme und blieb eine geraume Zeit in dieſer Haltung ſitzen. Die Tochter betrachtete ihn mit ſtillem Grame und that

d.„ 2 e 24. an ſich Gewalt an, um ihre Thraͤnen zuruͤckzuhalten.— Sie nahte 4 Ia

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unvermerkt an ihn heran, faßte liebkoſend ſeine Hand und ſagte plößich!

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mit bittender Stimme: 1 mit Biſſt

—„Vater, haͤrmt euch nicht ſo daruͤber; es wird ſchon b beſſer werden; Paͤchter Torfs wird euch frohe Nachrichten brin⸗ antferne de gen. Trinkt jetzt eure Schale Kaffee; ſie wird euch erleichtern.“ I ch werde

—„Was? Der falſche Neidhammel, der ſcheelſuͤchtige Schlei⸗ Und cher, der laͤngſt ſchon auf meinen Hof lauert!“ bruͤllte Jan Staers. „Laß ihn nur kommen, ich ſchmeiß' ihn zur Thuͤre hinaus!“

Bei dieſer Drohung konnte Clara ihren Schmerz nicht mehr bemeiſtern; ſie ließ ſich mit einem Schrei auf einen Stuhl nie⸗ derfallen, hielt die Hand vor die Augen und begann laut zu weinen und zu ſchluchzen.

Ihr bitterer Schmerz wirkte peinlich auf ihren Vater; er dreht ſich vor Ungeduld auf dem Stuhle hin und her und ſchloß Daun die Zaͤhne grinſend zuſammen.

„Ich habe Kopfweh, Kind“, ſprach er,„warum willſt 3m du mir laͤſtig fallen mit deinen Grillen?... So ſage mir’ Kmauiig denn, was du begehrſt?“ dee qnha

4 —„Antworte doch!“ 1 5 ſch dabei

nenguß be beißer in Die ging zum Jan verſchwun

rief er erzuͤrnt, als ſie ſchwieg.

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