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Die Dorf-Plage / von Hendrik Conscience. Aus dem Fläm. von Dr. August Scheler
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AA verſuchte, ein Stuͤck davon herunter zu ſchneiden, aber es zit⸗ terten ihm die Haͤnde ſo ſehr, daß e unmoͤglich wurde, ſich ſelber zu bedienen.

ihm muͤhſam, ja ganz

Aergerlich warf er den Laib ſo gewaltig auf den Tiſch, daß ein zweites Stuͤck an dem Teller abſprang, auf welchem die b

Butter lag. Ein grober Fluch entfuhr ſeinem Munde; doch be⸗

ſaͤnftigte er ſich, als er ſah, wie Clara, ſeinem Wunſche zuvor⸗

kommend, emſig beſchaͤftigt war, Brotſchnitten fuͤr ihn mit But—

ter zu beſtreichen. —„Lieber Vater,“ bat mit ſanfter Stimme das Maͤdchen,

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es

„werde nicht ungeduldig; du ſollſt Alles haben, wie du nur

—, wuͤnſcheſt!... Nachbar Torfs wird ſogleich herkommen, um euch 4 zu ſprechen.“

„Was? der ſcheinheilige Geizhals ſollte mein Haus zu be—

treten wagen!... Du haſt wieder Thraͤnen vergoſſen, Clara?

Das Geheul will alſo kein Ende nehmen?“

——„Ach, Vater, Paͤchter Torfs wird euch einen ſo er⸗

ſeamc freulichen Vorſchag machen; er will uns retten und gluͤcklich — machen....“

b—„Ich will ihn nicht ſehen, den Tropf. Sprich mir alſo kein Wort mehr davon: es aͤrgert mich nur!“

Das Maͤdchen trat zwei oder drei Schritte zuruͤck und blieb unbeweglich mit geſenkten Augen ſtehen.

Jan Staers nahm ein Butterbrod und ſteckte ein Stuͤck davon in den Mund; dann legte er das Brod mit Widerwillen

zuruͤck auf den Tiſch.

8—„Duͤrr und ſchlecht, wie Sand!“ murrte er.„Ein Stuͤck 9 Holz wuͤrde beſſer ſchmecken... Warum haſt du kein friſches 2

Brod hergeſchafft?“