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Alles von mir erhalten, wornach dein Herz verlangt, mit der zarteſten Liebe behandelt...“
„Schweig und mache, daß du zum Hauſe hinaus⸗ kommſt!“ fluͤſterte angſtvorl das Maͤdchen.„Meine Thraͤnen ſind Freudenthraͤnen; denn ſo viel Gluͤck haͤtte ich mir niemals traͤumen laſſen...“
„Ach, Gott ſei gelobt, ſie weint vor Freude!“ rief unter unvorſichtig ſtarkem Rufen der gluͤckliche Burſche, indem er zur Thuͤre lief.
Hier kehrte er ſich nochmals um und ſagte:
„Clara, daß du mir fein Niemand was merken laͤſſeſt! Ich gehe nun meinen Vater zu benachrichtigen und in einer Stunde ſind wir wieder froͤhlich beiſammen... Alſo vor Freude waͤr's!“
Er ſprang zur Thuͤre hinaus; im Hofe angekommen warf er ſeine Kappe in die Luft und rief noch immer:„Die Maͤdchen, die Maͤdchen!— Vor Freude war's, daß ſie weinte!“
Clara hielt eine Weile ihr Auge nach der Thuͤre von ihres Vaters Schlafkammer gerichtet, da ſie aber nichts mehr hoͤrte, lenkte ſie ihre Gedanken wieder auf die Nachricht, die ſie eben tief aber ſo angenehm erſchuͤttert hatte. Sie wiſchte ſich die hraͤnen und fluͤſterte mit dankbarem Blicke zum Himmel:
„Gott, wie biſt du doch ſo gut! Frau Torfs ſoll meine Mutter werden! Mein armer Vater wieder geſund und gluͤcklich in ſeinen alten Tagen. Lukas und ich wir ſollen zu⸗ ſammen arbeiten, zuſammen ſorgen und ſparen; es ſoll mir vergoͤnnt werden, ihm das Leben ſuͤß zu machen, ihn zu lieben und alle ſeine Wuͤnſche zu erfuͤllen. Von meiner Kindheit. an habe ich zwiſchen dieſen vier Waͤnden nur geſeufzt und gelitten
ſo T


