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Die Dorf-Plage / von Hendrik Conscience. Aus dem Fläm. von Dr. August Scheler
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ſorgen und ſchaffen; dich lieben und nur darauf bedacht ſein,— daß Alles um dich herum ein heiteres Anſehen gewinne. Meine a4 Mutter wird auch die deinige werden; biſt du ihr doch jetzt bum ſchon lieb und werth. Geſtern noch hat ſie ihre goldene Kette ſind Fie mit dem großen goldenen Herze aus dem Kaſten geholt und ge⸗) rund, ſagt: Dies iſt fuͤr Clara meine Tochter!... Wie kannſt du un

. 7. 7. 3 vorſicht alſo ſo bitterlich weinen? Auch dein Vater wird, wenn er um mmvorſt

ſich herum nichts als Friede und Gluͤck ſtrahlen ſieht, wenn ihn keine Sorgen mehr druͤcken, wenn er nur Freundſchaft und Wohlwollen ihm entgegenkommen fuͤhlt, von ſeiner Plage be⸗ freit werden und in ſeinen alten Tagen noch frohe und fried⸗

Thuͤre li Hier

Ich gehe

liche Stunden genießen.“ Stunde Das Maͤdchen ſchluchzte noch ſtaͤrker. 4* Er

—„Mein Gott,“ klagte Lukas mit bitterer Wehmuth; 9

er ſeine

„ich bildete mir ein, du wuͤrdeſt, wie ich, vor Freude huͤpfen 3

und jetzt vergießeſt du Thraͤnen, als ob ich dir das fuͤrchter⸗

lichſte Ungluͤck angeſagt haͤtte. Sag es nur offen heraus, Clara,

wenn ich dir nicht anſtehe; ich werde gelaſſen weggehen... und„ 4

krank werden, und..“* Auf einmal ließ ſich hinter der Thuͤre einer kleinen Neben⸗

kammer ein Geraͤuſch vernehmen, als ob etwas zu Boden ge⸗

worfen wuͤrde.

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—„Der Vater kommt ſagte erſchrocken die Jungfrau. Lukas machte einen Schritt ruͤckwaͤrts, um das Haus zu verlaſſen, aber vorher richtete er noch mit der Geberde inſtaͤn⸗ digſter Bitte die Worte an Clara:

—„Clara, Clara, nicht wahr du ſtimmſt zu? Du wirſt mich nicht vor Kummer ins Grab ſinken laſſen! Du ſollſt