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Die Dorf-Plage / von Hendrik Conscience. Aus dem Fläm. von Dr. August Scheler
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was habt ſprach mit

Staers den daß er mit ohnen bliebe.

daß das zins eintra⸗ nicht zum Leib mit teſt du mit uns gegen⸗ zaͤtteſt dann

wenn deren

23 kommen, wuͤrden durch des ungluͤcklichen Trunkenboldes Gegen⸗ wart nicht belaͤſtigt werden... Wenn die Nacht mir keinen an⸗ deren Rath bringt, werde ich morgen mit Jan Staers daruͤber ſprechen.

Lukas ließ ſeinen Korb zur Erde gleiten, legte den Arm um ſeines Vaters Hals und fing, von ſeinen Empfindungen uͤber⸗ waͤltigt, an ſeines Vaters Bruſt zu weinen an.

Gott im Himmel lohn' es euch, Vater, fluͤſterte er ſchluchzend;nie werde ich dieſe Guͤte vergeſſen, euch Zeitlebens ehren und lieben. Es ſchwindelt mir im Kopfe, ſo uͤbergluͤck⸗ lich fuͤhle ich mich. Alſo wirklich, Clara, das ſanfte, ſtille Maͤdchen, ſoll...

Sieh, dort geht ſie ja, deine Clara! ſagte der Vater.

In der That, ſeitwaͤrts zwiſchen den Tannenbaͤumen, einige Schritte vor ihnen, nahte ein Maͤdchen, die mit niedergeſchla⸗ genen Augen zerſtreut und langſam daher ſchritt.

Der Juͤngling hatte ſich ſchnell vom Halſe ſeines Vaters losgemacht und wollte eben jubelnd dem theuren Weſen entge⸗ genlaufen, als der Greis ihn zuruͤckhielt mit der ſtrengen Mah⸗ nung:

Lukas, laß kein Wort davon bei Clara verlauten, hoͤrſt du? Ich muß vorerſt noch die Nacht zu Rathe ziehen und im Klaren daruͤber ſein, wie ſich der Vater dazu verſteht.

Lukas verſprach durch Kopfnicken, ihr die frohe Nachricht verſchweigen zu wollen, und lief in vollem Sprunge auf ſeine Geliebte zu. Der gute Junge kannte ſich nicht mehr vor Ent⸗ zuͤcken; er warf ſeine Muͤtze in die Luft, tanzte und jodelte wie