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ſie war es ja, die durch ihre innige Hingabe unſer Haus zu einem ſolchen Himmel von Friede und Liebe umgewandelt hatte!...“ Der Juͤngling harrte mit geſenktem Blick auf eine Bemer⸗ kung ſeines Vaters. Nach einer Weile fragte dieſer: „In deinem Traume alſo wohnte Clara bei uns?— Als Magd?“ Zitternd fluͤſterte Lukas faſt unvernehmlich: —„Nein, Vater, ſie war meine Frau!“ Der alte Mann klopfte ſeinem Sohne leiſe auf den Kopf und ſagte ſcherzend: „Schlaukopf! du haͤtteſt ein Advocat werden ſollen. Nur ſo beilaͤufig laͤſſeſt du das Schlagwort fallen!— Aber, Junge, die Sache iſt ernſt; wir wollen gruͤndlich daruͤber ſpre⸗ chen, aufrichtig und offenherzig wie zwei gute Freunde. Zu⸗ erſt will ich dir was ſagen, das dir wohl thun wird. Es
ſind uͤber fuͤnf Jahre her, da haben deine gute Mutter und
ich ebenfalls davon getraͤumt, daß Clara deine Ehefrau wer⸗ den koͤnnte; denn ſo lange dauert es ſchon, glaube ich, daß du ſtets um den ſteinernen Hof herumſchwaͤrmſt, ſo bald du einen freien Augenblick findeſt?. Glaubſt du wohl, daß
d unſer Wirken und Muͤhen ſogar nur darauf zielte, dich einſt
mit Clara getraut zu ſehen? Ihr Vater war, oder ſchien wenigſtens ein wohlhabender Paͤchter, aber dabei trug er den Kopf ziemlich hoch. So wuͤrde er niemals in die Heirath
ſeiner Tochter mit dem Jungen eines armen Ochſenbauern, der
ich damals war, eingewilligt haben.“ „Jetzt aber, Vater, wird er dieſe Einwilligung mit Vergnuͤgen ausſprechen!“.
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