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Aber er verfiel aufs neue ins Schweigen und erſt nach einer Weile ſagte er mit ſtiller, bewegter Stimme:
„Ach Vater, ſeid nicht boͤſe auf mich, ich werde mich eurem Willen unterwerfen, und ſollte mich die Achtung, die ich euch ſchulde, vor der Zeit ins Grab fuͤhren... Hoͤrt aber immer, was ich euch nun erzaͤhlen will. Es hat mir in der Nacht geträumt; nicht geſtern, ſondern es iſt ſchon ein Monat daruͤber verſtrichen. Ich hatte des Abends zuvor fuͤr Clara einige Ruthen Land geackert und die Arbeit hatte mich ſehr ermuͤdet...“
—„Nun, es braucht nicht ſo viele Umſchweife. Was war's fuͤr ein Traum?“
—„Ein gar ſchoͤner. Noch ſehe ich euch, Vater, in der Ecke des Kamins mit eurem Pfeifchen im Munde ſitzen, lachend und luſtig, als wie der reichſte Menſch... und die Mutter ſang gemuͤthlich unter dem Spinnen„Wo kann man froher ſein?“ Es war ſo ſchoͤn und herrlich, daß ich wohl ſo fort, bis in die Ewigkeit hinein traͤumen wollte; freilich ihr, Vater, muͤßtet immer dabei ſein, und die Mutter auch und
. und Clara auch.“
„Ah ſo, Clara war auch dabei?“ laͤchelte der Alte, „hatte mir's wohl gedacht.“
Sein Geſicht wurde ernſter und er ſprach weiter:
„Aber Junge, merke auf deine Worte. Du wollteſt ſo fort in die Ewigkeit hinein traͤumen, ſagteſt du? Gaͤbeſt du denn etwa den Himmel fuͤr einen Traum?“
„Ach, verzeiht mir's, Vater; es war nur ſo eine Redensart und nicht ernſtlich gemeint; ich wollte blos ſagen, daß es gar ein ſchoͤner Traum war.“
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