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Mann erſchrecken muͤßte. So habe ich ihr denn in der Ab⸗ weſenheit ihres Vaters und wenn es zu Hauſe wenig zu thun gab, geholfen und ihr das Tagwerk erleichtert. Aus ihrer Dankbarkeit und meinem Mitleiden iſt aber mit der Zeit ein anderes Gefuͤhl rege geworden, das ich bisher mit Ausnahme der Mutter vor Jedermann verborgen hielt... Aber der Ge⸗ danke, daß man Clara vom Hofe vertreiben und brodlos auf die Straße werfen will, durchbohrt mir das Herz und macht mich kuͤhn genug, um euch etwas zu ſagen, Vater, das mir ſonſt nicht leicht uͤber die Lippen gekommen waͤre.“
Mit geſchwaͤchter Stimme und zur Erde blickend murmelte er unter ſchwerem Seufzer:
„Vater, ich liebe Clara!“ Nach einer Pauſe fragte der Alte wie in Gedanken ver⸗
ſunken: 3 „Haſt du es ihr je geſagt, Lukas?“
—„Nein, niemals!“ fluͤſterte der Juͤngling.
„Wie kannſt du dann wiſſen, ob ſie fuͤr dich daſſelbe Gefuͤhl hegt?“
—„Das weiß ich freilich nicht, Vater,“ antwortete Lu⸗ kas mit voͤlliger Niedergeſchlagenheit,„aber ihre Augen, ihre Stimme, ein unbeſchreiblicher Ausdruck in ihrem ganzen We⸗ ſen, etwas Geheimnißvolles, als ob unſere Seelen in eine ver⸗
ſchmolzen waͤren..... 4
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„Sei nicht gar ſo muthlos, Lukas,“ ſagte der Greis mit ſanftem Tone,„ich wußte es laͤngſt ſchon; und haͤtte ich Arges darin geſehen, ſo wuͤrde ich gleich Anfangs ein Hinder⸗ niß in den Weg gelegt haben. Das Unkraut, wenn es wirk⸗
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„Jetzt begreif rende krank! immert gutes, zu thl Schale Stůͤbel
Aber,
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