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ger trank, ſo gluͤhten ihm doch manchmal die Backen und leuchteten ihm in nicht natuͤrlicher Weiſe die aufgelaufenen Au⸗ gen... Seine Eltern ſtarben in demſelben Jahre kurz nach⸗ einander und Jan wurde Paͤchter auf dem ſteinernen Hofe. Da er ſeines Vaters Kaſſe wohl verſehen fand, duͤnkte er ſich jeder Sorge fuͤr die Zukunft enthoben und fing an, ſeine Ar⸗ beit immer mehr zu verſaͤumen, um ſeiner Trinkluſt zu froͤh⸗ nen. Ob er ſeine Frau mißhandelte, weiß ich nicht; gewiß iſt, daß ſte von Tag zu Tag mehr abzehrte und Jedermann ſagte ſich, es muͤſſe dies nicht von allzu behaglichem Lebensge⸗ nuſſe herruͤhren.— Jan ging damals noch von Zeit zu Zeit zur Kirche. Eines Sonntags aber ſtellte der Paſtor ein Gleich⸗ niß auf von einer aus Lehm gebauten Huͤtte, die mit der Zeit einen ſteinernen Pachthof aufgezehrt hatte. Die Huͤtte, ſagte er, bewohnte ein arbeitſamer, rechtſchaffener Mann; der Paͤchter des ſteinernen Hofes hingegen war ein leichtſinniger
Saͤufer. Da nun unſer Haͤuschen— das zu jener Zeit noch aus Lehm beſtand— nicht weit von ſeinem Hofe lag, glaubte
Jan Staers, das Gleichniß des Paſtors ſei auf ihn und mich gemuͤnzt geweſen, und wurde ſo ſehr auf mich erbittert, daß er mich ſeitdem nur mit haͤmiſchem Auge anſah. Unter ſeinen ſaubern Geſellen heißt er mich einen Grillenfaͤnger, einen Haar⸗ klauber, einen Knauſer, einen Splitterrichter u. dgl..... aber was kuͤmmert's mich; weiß ich doch, daß der nur ungluͤcklich genannt werden muß, der von ſchlechtem Geſindel ſich ruͤhmen hoͤrt.— Aber ich komme wieder von meiner Erzaͤhlung ab... Ich habe dir naͤmlich noch kurz zu berichten, was du zum Theil ſelbſt mit angeſehen haſt. Als Jan bemerkte, daß es mit ſeinem Wohlſtand gewaltig bergab ging, wollte er ihm
da liefen arme Kuh noch dara ſtatt ich hoden kuͤmn dern eine Menſ
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