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Gedanken ſeinen Geiſt ergriffen, und der haͤufige Wechſel ſeines Ausdrucks ließ auf Kummer und angſtigende Sorgen ſchließen.
Wohl war ſeinem Gefaͤhrten dieſe duͤſtere Stimmung nicht entgangen und mit einer ſtillen Theilnahme, die von Achtung und Ehrerbietigkeit zeugte, ſuchte er auf dem Geſichte des Alten die Urſache dieſer traurigen Gemuͤthsbewegungen heraus zu leſen.
Als ob der Zug ſeiner Gedanken ihn endlich zu einem Schluſſe gefuͤhrt haͤtte, ſprach endlich der Greis mit nachdruck⸗ vollem Tone:—
—„Ja, Lukas, mein Sohn, wolhl iſt es ſo, wie zuweilen unſer alter Paſtor ſcherzend ſich ausdruͤckt:— Als der Teufel ſah, daß er nicht mehr genug Seelen zu fangen im Stande ſei, da verwandelte er ſich in Branntwein und ſeitdem iſt die Hoͤlle zu klein.“
—„Wie kommt Ihr darauf, Vater?“ fragte der Juͤng⸗ ling verwundert.
Aber der Alte ließ ſich in ſeinem Gedankengange nicht ſtoͤ⸗ ren, und fuhr fort, mit einem Ausdrucke der Verachtung:
—„Was kann es aber auch fuͤr ein veraͤchtlicheres Ge⸗ ſchoͤpf auf der Erde geben, als den Trunkenbold? Traͤge und ſorglos laͤßt er ſeine Felder entweder unbeſaͤet liegen, oder das Unkraut darin ungehemmt ſeine Saaten erſticken; ſchamlos ſieht er ſeine Sachen immer bedenklicher ruͤckwaͤrts ſchreiten und ver⸗ zehrt in elender Schlemmerei das Wenige, das er erworben. Frau und Kinder quaͤlen ſich ab in Angſt und Verdruß, leiden Hunger und Durſt und ſehen die bitterſte Noth drohend vor der Thuͤre ſtehen. Er unterdeſſen ſchlendert herum, laͤrmend, fluchend und ſingend, zur Schande des ganzen Dorfes. Im Taumel ſeines ſtuͤrmiſchen Uebermuthes hofft er der nagenden
gewiſſn ſowohl— vom Be ner ung ſeeht, je erfiehen ſen Ged in guten
denke, ſe
Der rungen Dieſer nen gett brochen. bei eine
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