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ſchauen. Ein ſchoͤnes Schauſpiel gewaͤhrte es beſonders, in der Ferne die Tannenwaͤlder, gleichſam uͤber einander geſtapelt, an den Huͤgelwaͤnden ſich hinauf⸗ und hinabbreiten, und in immer ſchwaͤcherem Farbenton, ihr ſaftiges Gruͤn allmaͤlig mit den Duͤnſten des Horizontes in ein nebelhaftes Grau verſchwimmen zu ſehen.
Auf der andern Seite des Weges hatten die Gewitterregen ein breites Bett aufgewuͤhlt, hinter welchem eine weite Flaͤche wohlbebauter Felder ſich erſtreckte, deren regelmaͤßige Furchen bis an den Abhang einer andern Huͤgelreihe fortliefen und dort als bunte Teppiche von den Ruͤcken der Berge herabzuhaͤngen ſchienen.
Es war Herbſtzeit; die Spaͤtſonne glaͤnzte mit hoͤherer Gluth am wolkenloſen Himmel und ſpielte in den mannichfal⸗ tigſten Schattirungen mit den bunten Farben des halbverwelkten Laubes. Obgleich ihr Licht noch in voller Klarheit ſtrahlte, ver⸗ kuͤndigte bereits am Fuße der fernen Waͤlder der zarte Purpurton, daß die Luft kaͤlter wurde als die Erde, und die Abendnebel aufſtiegen.
„Von den Anhoͤhen, uͤber die ſie der Weg fuͤhrte, konnten die zwei Wanderer Stunden weit blicken und des praͤchtigen Ge⸗ maͤldes genießen, das die ſtille Herbſtnatur vor ihren Augen entrollte, aber ſie ſchienen es kaum zu beachten und wanderten ſchweigſam ihre Straße fort.
Der eine war ein alter Mann mit grauem Haare und tief gefurchtem Geſicht. Obſchon von den Jahren gekruͤmmt, ſchritt er noch leichten Trittes dahin und bedurfte kaum des Knoten⸗ ſtockes, der ihm an einer ledernen Schnur von der Fauſt hing. Auch ſeine Augen blickten helle und der ruhig ernſte Ausdruck,
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