Teil eines Werkes 
5.-letzter Theil (1844)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

mit ſeinem Sohne allein befand, ſprach dieſer mit einer Selbſtbeherrſchung, die ihm gewiß viele Mühe gekoſtet hatte:Papa, ich habe in meiner Brieftaſche ein ver⸗ ſiegeltes Papier, daß ich mir nicht ſelbſt zutraue, gut genug verwahren zu können. Will Papa ſo gut ſeyn, es aufzuheben? aber laß um Gottes Willen das Siegel nicht verletzen, denn ich bin noch nicht gewiß, ob ich einen Gebrauch davon machen kann.

Ei, Du haſt doch wohl nicht einen Fund in unſerer Gruft gethan? fragte der Major ſcherzend.

Nein, bewahre! Aber dieſe Reiſe, mein Sturz mit einbegriffen, war vielleicht doch eine Fügung des Schick⸗ ſals. Wenn ich geſund werde... doch nein, ich will nicht mehr daran denken! Laß uns nicht mehr davon ſprechen verwahre es nur! Der Maor fürchtete, Richard möchte von Fieberphantaſien ergriffen ſeynz aber zu ſeiner Verwunderung fand ſich wirklich ein ver⸗ ſiegeltes Papier in der Brieſtaſche. Er verſuchte daher den Inhalt deſſelben näher zu erforſchen, ſtand jedoch bald von dieſem Vorſatze ab, als er ſah, wie ſchon der bloße Gedanke daran ſeinen Sohn aufregte; und nach⸗ dem der Major ſein Verſprechen erneuert hatte, daß er das Dokument wohl verwahren wolle, bis Richard ſelbſt darnach fragte, reiste er voll Ahnungen über das ge⸗ heimnißvolle Benehmen deſſelben ab. Ehe er aber noch die Hälfte des Weges zurückgelegt hatte, hatten ſchon wichtigere Gedanken über den Gutsbetrieb und den großen Veränderungen, die er im Frühjahre vornehmen wollte, die Kraft von Richards ſeltſamen Worten ganz und gat gehoben. Der Major verwahrte übrigens das Papiet pünktlich; aber nachdem er den Schlüſſel zur Schublade ſeines Schreibtiſches herumgedreht hatte, war es auch ganz vergeſſen.

Klas Malchus blieb zurück und hielt treulich b Richard aus, bis dieſer mit dem Arm wieder in den Noch hinein und auf dem Sopha im Wohnzimmer des Ge⸗ nerals ſitzen konnte. Dann erſt hielt ſich Klas für ente

behrlich; und Morgenwand wenn er nich einen kleinen jetzt weit me Familie geſte war, wo der machen, alle beſaß in Me war höflich Hedwig nich gut zuſamm um das klei Richard

wie hoch e eine Freund⸗ ren Gewohn verlaſſen, ur der Lieutena würdigen, d Klas Malc Nach d

noch langſa⸗ gewohnt, ſie gerne ſeinen und im W herumgeſpri Sopha in hatte Richa doch auch unbeſchreibl er war, ſo auf alle Fo Der j nach wieder rothen Sch Das Fideic