Teil eines Werkes 
5.-letzter Theil (1844)
Entstehung
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Meinung war, es werde unterwegs zwiſchen dem Gra⸗ fen und Iſabellen richtig werden.

Unterwegs, ſagſt Du! Begleitete der Graf ſie nach Hauſe?

Ja wohl; er fuhr Iſabellen, und führte ſie hin und wieder her.

Nun, das machte ſich ja recht hübſch! ſagte Ri⸗ chard, murmelte aber dabei etwasvom Weſen machen und übergroßer Geſchäftigkeit.

Am ſolgenden Tage hatte Richard das Vergnügen, auch ſeinen Vater zu ſehen. Der Major hatte ſeine Un⸗ geduld nicht länger bezähmen können, und ſein Erſtau⸗ nen darüber, daß er Klas Malchus bei Richard fand, war eben ſo groß, als ſein Vergnügen ungetrübt. Aber ſein Kummer um den Sohn wurde ernſthaft, als der Doktor vorausſagte, daß wenigſtens ein Monat darüber hingehen würde, bis der Lieutenant an eine Reiſe den⸗ ken dürfe. Bei der geringſten Abweichung von der Lage, in der ſich der Arm jetzt befand, konnten die Schindeln verrückt werden; und das Einzige, was der Doktor vor⸗ ſchrieb, war Vorſicht, Geduld und gute Geſellſchaft.

Sobald Richard mit ſeinem Vater allein war, be⸗ merkte dieſer eine Unruhe und eine Ungeduld in ſeinem ganzen Weſen, die er noch nie an ihm geſehen hatte.

Papa... rief er ein paar Mal haſtig, unter⸗ brach ſich jedoch wieder, während er die Augen feſt auf die Brieftaſche heftete, die neben ihm auf dem Tiſche lag.

Willſt Du mir etwas ſagen, mein Junge?

Nein, es war Nichts! antwortete er gezwungen.

Aber der Major, der ſeine Unruhe und Verwirrung bemerkte, und ſie immer mehr ſteigen ſah, ſprach mit väterlich vertraulichem Tone:Es beſchäftigt und quält Dich Etwas, mein Junge? Der Major hatte ſchon lange befürchtet, Richards Ruhe könnte durch das täg⸗ liche Zuſammenſeyn mit ſeiner ſchönen Kouſine leiden, und nach den Symptomen zu ſchließen, die er eben be⸗

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