Teil eines Werkes 
5.-letzter Theil (1844)
Entstehung
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Jetzt möchte ich ein Sprachrohr haben, und hören, was der Graf ihr ſagt! wünſchte der Oberſt. Wäre dieſer Wunſch aber in demſelben Augenblicke in Erfüllung gegangen, ſo wäre der Oberſt gewiß ein wenig verblüfſt und in ſeinen Hoffnungen verwirrt worden, denn der Graf ſagte eben zu ſeiner Nachbarin:Wie anziehend doch Fräulein Virginie iſt! Ihr Aeußeres blendet nicht wie ein Blitz, aber man wird warm bei ihrem Anblick. Und ihr anſpruchloſes Weſen iſt ſo liebenswürdig, daß man es nicht ſehen kann, ohne darüber erfreut zu ſeyn, daß ſich in dieſer Zeit noch hie und da ein ſo ſeltener Reiz erhält.

Iſabelle hatte eine zu große Achtung vor ihrem Reiſegefährten, um einen Augenblick zu glauben, daß ſein Rühmen ihrer Couſine darauf berechnet ſey, ihren eige⸗ nen Neid und ihre Eiferſucht zu erwecken; und ſie hatte um ſo weniger Urſache, dem Grafen einen ſo niedrigen Beweggrund zuzutrauen, als er Virginien immer einen hohen Grad von Aufmerkſamkeit bewies. Ja es waren ſogar Einige, die glaubten, er habe in der Wahl ge⸗ ſchwankt.

Iſabelle freute ſich indeſſen aufrichtig darüber, Vir⸗ giniens gute Eigenſchaften von ſo würdigen Lippen preiſen zu hören.Und doch, ſagte ſie lebhaft,fennt ſie der Herr Graf erſt nicht einmal näher. Man muß lange mit meiner lieblichen Couſine zuſammen ſeyn, um alle ihre Vorzüge recht würdigen zu lernen, denn ſie hat die ſeltene Eigenſchaft, in ihrem häuslichen Leben täglich neue zu entwickeln. Gleichwohl iſt ſie kein ſogenanntes Tugend⸗ muſter, das in Allem, was Andere thun, etwas Unrechtes ſieht. Virginie iſt immer verträglich; ſie iſt eben ein Inbegriff alles Schönen und Guten.

Und wie viel Schönes und Gutes muß nicht die beſitzen, die ſo viele und große Vorzüge an Andern ſieht! ſagte der Graf warm und beugte ſich etwas gegen Iſa⸗ belle hin.

Deßhalb eben nicht viel, weil ſie nur gerecht iſt,

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