„ und hören, berſt. Waͤre in Erfüllung nig verblüfft 1/ denn der ie anziehend blendet nicht rem Anblick. würdig, daß ſeut zu ſeyn, i ſo ſeltener
vor ihrem ben, daß ſein ihren eige⸗ ind ſie hatte ſo niedrigen ſimmer einen ſa es waren r Wahl ge⸗
rüber, Vir⸗ ppen preiſen kennt ſie der muß lange um alle ihre at die ſeltene ch neue zu es Tugend⸗ 8 Unrechtes t eben ein
nicht die dern ſieht!“ gegen Iſa⸗
gerecht iſt,
27
ſollte ich meinen!“ Sie ſprach dieſe Worte in einem Tone, der die Verlegenheit eines jungen Mädchens ver⸗ rieth, die in dem ſchon Geſagten die Einleitung zu einer zärtlicheren Erklärung ahnen konnte.
Der Graf widmete ſeine Aufmerlſamkeit einige Au⸗ genblicke lang der ſchönen Winterlandſchaft. Durch eine Kette waldbedeckter Hügel fühntez der Weg nach einer ſonſt öden Haide hinab; heute aber keit dieſe Oede nicht her⸗ vor, denn die weiße hartgefrorene Fläche ſtrahlte ſpiegelhell der Sonne entgegen. Weit im Hintergrunde zeigten ſich einige ſchneebedeckten Dächer, aus deren Schornſteinen hohe Rauchſäulen aufſtiegen. Die Häuſer gehörten einem größeren Dorfe an, und in ihrer Nähe lag eine Kirche mit ihren grauen Mauern, gegen welche ein paar einſame Tannen ihren einförmigen Gruß hinnickten.
„Jeder Zweig ſtrahlt von Juwelen, die prächtiger und waſſerheller ſind, als je eine Schönheit welche in ihren Locken trug,“ ſagte der Graf und deutete auf die grünen Kronen mit ihren Millionen gefrorener Perlen.
„Erſtarrte Thränen auf dem großen Leichentuch der Natur!“ ſprach Iſabelle.
„Ich ſehe am liebſten die lichte Seite der Dinge, und deßhalb erſcheint mir die Natur auch in ihrem Win⸗ terkleid wie zu einem frohen Brautfeſt geſchmückt.“
Aus den angeführten Probeſtücken erhellt klar, daß ſich der Oberſt bedeutend verrechnet hatte, wenn er den Grafen M= ſchon mitten in den Freiersgeſchäſten glaubte; und wenn dieſer auch für heute vetwas derartiges beab⸗ ſichtigte, ſo wählte ein ſo weltkluger Herr gewiß nicht die Hinreiſe. Anſtatt des Jaworts konnte möglicherweiſe ein Korb in Bereitſchaft ſeyn; und mit einem ſolchen beſchenkt wäre es vielleicht auch einem Diplomaten ſchwer
geworden, einen artigen Wirth zu ſpielen.
„Sehen Sie, mein gnadiges Fräulein, da haben wir Svärdſö! Es beſitzt weder Tyringsholms prächtige Architektur, noch Tjällſtorps kokette Anmuth; aber ſo Gott will, ſoll es doch eine komfortable Heimath wer⸗


