Teil eines Werkes 
5.-letzter Theil (1844)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

atten,wie ſichkeit haben ſerſchweigen! ſt nicht mehr genug dazu. ls Gott und werde. Be⸗ ärm, welche anzen Hauſe pürde! Das ſich Jemand ie ihm nach n Tod brin⸗ lang in der die Wohl⸗ hlimmſte und lilnahme und

thin in müt⸗ iſt zu ſtolz, zu können. Freunde das

ſie? Wenig⸗ wäre ebenſo Tyringsholm te die Tante, rgingen und atürlicher Ende nähme? zum Voraus

dem Kum⸗ ite die kurze

ja bald ge⸗

meine gute renswerthes! n kann, will

ich nicht beklagt werden. Ich will noch wie eine große Acquiſition für dieſe Welt gefeiert und bewundert wer⸗ den; denn ich habe die hektiſchen Romanheldinnen nie geliebt, die mit ihren Nervenzufällen, Ohnmachten u. ſ. w. Furore machten.

Aber, Iſabellchen, das kann bei Dir ja nicht der Fall ſeyn; Du biſt ja nicht hektiſch und auch nicht mit Ohnmachten geplagt?

Nein, Gott ſey Dank; aber ich will mich auf kei⸗ nen Fall durch Kränklichkeit intereſſant machen, ſo lange nur noch ein wenig Leben in mir iſt; und wenn das zu fehlen anfängt, ſo will ich für mich ſelbſt ſeyn, dann wird mich Niemand ſehen.

Gott verzeih' mir, daß ich ſo ſpreche, liebes Kind, aber ich glaube wahrhaftig, daß Du aus reiner Eitelkeit im Stande wäreſt allein zu ſterben.

Nicht aus Eitelkeit, Tante, denn die wird mich dann wohl verlaſſen haben; aber weil ich ſo recht ahne, welche Qualen ich leiden werde, möchte ich es zum Voraus ſo einrichten, daß ich ſie nicht auf den Geſichtern Anderer in zu vielen Abdrücken ſähe.

Wir haben jetzt ſo viele ſchöne Jahre zuſammen verlebt, ſprach die gute Frau ernſt,aber ich muß Dir ſagen, Iſabelle, ich habe mich nie recht auf Dich ver⸗ ſtanden, und der Gedanke, daß wir uns auch trennen ſollten, ohne daß ich die Freude gehabt hätte, iſt recht hart. Kaum eben ſprachſt Du, wie ich Dich zu hören wünſchte, aber jetzt biſt Du wieder ganz wunderlich. Nimm Dich wohl in Acht, mein Kind, daß Du den Herrn nicht verſuchſt! Er hat mancherlei Ruthen! Dein Stolz wird noch gedemüthigt werden; und wenn Du den Tag erlebſt, was Du gewiß thuſt, wo Dein Herz ein anderes über Alles in der Welt liebt, dann haſt Du keine Macht, Dein eigenes zu verhüllen. Du wirſt dann ſo froh ſeyn, Deinen Kummer theilen, Deinen Schmerz ausweinen und feyn zu dürfen, wie andere Leute auch; denn die Liebe macht Alle gleich. Und glaube meinen