Teil eines Werkes 
5.-letzter Theil (1844)
Entstehung
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haſt, ſo beweiſeſt Du mir dieß am beſten dadurch, daß Du mich nie an den geſtrigen Abend erinnerſt.

Richard hatte nur noch Zeit, ihre Hand haſtig an ſeine Lippen zu drücken. Der Oberſt trat ein.

Sey kein Narr, Richard, rief der Oberſt, als er beim erſten Blick ſeine Vernachläſſigungen wahrnahm, ſey kein Narr und nimm Dir die Sache nicht ſo zu Herzen! Es zeugt von einer Denkungsart, die Dich ehrt, daß Du ſchon vor dem bloßen Gedanken, Deine hohen Ahnen in ihrer Ruhe zu ſtören, zurückſchauderſt; und ich würde der Letzte ſein, der ſich üͤber Dein ver⸗ ſtörtes Ausſehen wunderte, wenn ein ſolches Unglück eine beſtimmte Nothwendigkeit wäre. Aber wie ich Dir ſchon geſtern Abend ſagte, ich oder vielmehr Klas Malchus will Deinem Vater die erforderliche Summe mit Vergnügen vorſtrecken; denn es waͤre ein Skandal, den ich mir gar nicht denken möchte, wenn man die Zerſtörung der Gruft geſtattete.

Richard, obſchon zufrieden mit der Art, wie der Oberſt ſein Ausſehen deutete, konnte doch nicht ver⸗ ſprechen, daß ſein Vater ein Anlehen auf Tjällſtorp auf⸗ nehmen würde, um die Gruft zu retten.Ich zweifle, daß er darauf eingeht, Onkel! 8

Wenn er nur ein Bischen Ehre im Leibe hat, ſo thut er es! antwortete der Oberſt und wurde roth. Und ich ſpreche es offen aus, daß ich für meine Per⸗ ſon, obwohl die Sache mich nicht perſönlich berührt, doch, ſofern der Major mein Schwager iſt, mich auf's Höchſte unangenehm berührt und verletzt fühlen würde, wenn er ſich nicht mit der Achtung, die ein Edelmann ſeinem Geſchlechte ſchuldig iſt, der verwahrlosten Aſche ſeiner Vorfahren annehmen würde!

Die Sache ward jetzt Baron Klas Prüfung an⸗ heimgeſtellt; aber zum tiefſten Aerger des Oberſten ſchien Klas Malchus ſo gleichgültig dabei, als ob es ſich noch nie um eine unbedeutendere Sache gehan⸗ delt hätte.

Ich Brödchen gleich iſt ſollte er in die Wäre al eine Sa wenigſten ſo viele

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Es ſachen zu im Ton:

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