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men hatte, ohne ſeinem ſonderbaren Vetter dafür zu danken, denn in dem Falle wäre dieſer ohne Zweifel ſtille geworden; aber in dieſer Nacht wurden die Töne, die Klas Malchus hervorlockte, von Richard nicht ver⸗ ſtanden— ſie tödteten ihn beinahe. Bei ihrem leiſen und wellenähnlichen Säuſeln kam es ihm am Ende vor, als ob ſich Iſabelle mit ihrem ſtummen Liebhaber in einem luſtigen Tanze zu regen beginne, während deſſen ſie ſich allmählig ſelbſt in Luftatome auflöste und bald ganz verwehte. 4
Am Morgen nach dieſer qualvollen Nacht wäh⸗ rend welcher Richards junge wilde Phantaſie mit ſeiner Beſinnung und ſeiner Ruhe durchgegangen war, erwachte er matt und verſtimmt nach einem kurzen Morgen⸗ ſchlummer. Zum erſten Mal fand er kein Vergnügen daran, ſein von Natur ſo ausgezeichnet ſchönes Haar zu ordnen— es war ſchon recht, wie es war— und die Reiſekleider ſchnell um ſich werſend, denn er wollte gleich am Morgen nach Tjällſtorp hinüber, ging er, wie wir ſchon geſagt haben, nach dem Zimmer, wo gewöhnlich gefrühſtückt wurde.
Gleichſam um jetzt allen ſeinen Beſürchtungen zu ſpotten, ſaß Iſabelle roth wie eine Roſe da; aber die Röthe war nur flüchtig. Sie ſtand auf, um Richard zu begrüßen. Seine farbloſe Wange, ſein dunkles Auge und dieſer nachläſſige Anzug, der eine entſprechende Ge⸗ müthsbewegung verrieth, machten ſichtlich einen ſchmerz⸗ lichen Eindruck auf ſie. Richard ſagte nur einen er⸗ zwungenen guten Morgen und ſetzte ſich dann ganz ſtille in den Schatten des rothen Fenſtervorhangs.
Iſabelle trat zu ihm.
„Richard,“ ſprach ſie in einem Tone, der nicht auf⸗ hören wollte, in ſeinem Herzen wieder zu klingen,„mein guter Richard, glaubſt Du, ich hätte Dir ein ſolches Vertrauen geſchenkt, wenn Deine Freundſchaft mir nicht theuer geweſen wäre? Laß mich nie glauben, daß ich Deine Stärke überſchätztel Wenn Du mich lieb


