ſein ver⸗ Unglück wie ich hr Klas Summe Skandal, man die
wie der lcht ver⸗ orp auf⸗ zweifle,
eibe hat, de roth. ne Per⸗ berührt, ich auf's würde, delmann en Aſche
ing an⸗ Oberſten ob es gehan⸗
9
„Ich meine,“ ſagte er, indem er langſam ein Brödchen nach dem andern verzehrte,„daß das ganz gleich iſt! Kann es der Onkel einlöſen, nun warum ſollte er es nicht thun! Niemand hat ein Recht, ſich in die Verwaltung ſeines Vermögens zu miſchen. Waͤre aber der Chor mein, ſo könnten ſie immerhin eine Sakriſtei daraus machen, denn dann wäre es wenigſtens zu etwas niütze. Familienbegräbniſſe, wie ſo viele andere hochtrabende Thorheiten, ſind mir ein
wahrer Ekel!“
„Es führt zu Nichts, mit Klas Malchus über Ehren⸗ ſachen zu ſprechen,“ ſagte der Oberſt mit einiger Schärfe im Ton:„Ein Jeder hat ſeinen eigenen Kopf.“
„Ja, Gott ſey Dank, daß es ſo iſt!“ verſetzte der Baron lakoniſch.
Richard reiste ab. Die friſche Luft und ein Tag Nuhe in der geliebten Heimath drängten ſeine wirren Phantaſien bald wieder in ruhigere Gränzen. Allmäh⸗ lig begann er ſich ſelbſt darüber zu verwundern, daß er ſeine Seele von einer ſo ungereimten Thorheit hatte über⸗ wältigen laſſen. War denn ein augenblicklicher Einfall ein Glaubensartikel; und wäre auch Iſabelle, wie ihre Worte am Morgen darauf zu beſtätigen ſchienen, ſelbſt von der Wirklichkeit der Idee überzeugt, die ſie ihm bei⸗ bringen wollte, ſo war dieß uur eine ihrer unwürdige Schwachheit, da eine ſolche Sache ganz außer dem Be⸗ reich menſchlichen Wiſſens lag. Aber ob ſie dieſer Schwach⸗ heit nun in Folge einer unglücklichen Prophezeihung oder aus einer andern Urſache huldigte, er hielt es auf, alle Fälle für eine wahre Pflicht, ihren Geiſt von allen Ge⸗ danken abzuleiten, die einen ſo ſonderbaren und wie er hoffte, falſchen Wahn unterhalten konnten. Er erinnerte ſich, daß Menſchen dadurch, daß ſie ſich beſtändig mit einer und derſelben Idee beſchäftigten, dieſelbe endlich zur Wirklichkeit machten; und das Einzige, was Richard unter ſeinem Reiſeleben und den immer wechſelnden Bil⸗


