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„Der Tauſend, meine liebe Norne, ich will ja den erſten Akt meines neuen Schauſpiels ſchreiben.“
„Das wird nicht viel Geſcheidtes werden, wenn Sie es hier machen! Da ſollen wohl auch wieder Laugenfiſche und gruͤne Erbſen dazu geholt werden 2“
„Na, na, Mutter, werden Sie nicht boͤſe! Ich werde Sie auch mit guten Nachrichten von allen drei Richtungen her traktiren.“
„So, was macht denn Alban?“
„Er faͤhrt fort, alle moͤglichen Anlagen zu ent⸗ wickeln, wie ſein Vater zu werden— ja, er zeigt ſich ſogar ſchon ganz ritterlich gegen des Doctors Toͤchterchen ... aber im Ernſt geſprochen, der Junge macht uns wirklich Ehre.“
„Das habe ich immer geſagt... Nun, die an⸗ dere Nachricht— die iſt wohl von der lieben Oberſt⸗ lieutenantin?“
„Ja, die Freiherrin Honorine erzaͤhlt, daß Sylvia die andere Koͤnigin Adele wird. Und aus ihrem ganzen Briefe geht deutlich hervor, daß Honorine meine kleine Koͤnigin eben ſo ſehr liebt, als ihre eigene kleine Prin⸗ zeſſin, die Erbin von Tjuſtorp und Wallby.“
„Nun, und der letzte Brief war wohl von Herrn Dick,“ fiel Madame Malmelin laͤchelnd ein.
„Ganz recht und er thut mir zu wiſſen, daß der große Kronleuchter binnen Kurzem zum zweiten Maſe werde angezuͤndet werden.“
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