Teil eines Werkes 
22.-24. Bd. (1851)
Entstehung
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20.

Schluß. Erſter Auftritt.

An einem Nachmittag im April, ungefaͤhr dritt⸗ halb Jahre nach Sixtens Aufnahme in's Paradies in welchem er noch fortlebte trat Madame Malme⸗ lin in das Dachſtuͤbchen des Poeten Alexis.

Es war nicht das Dachſtuͤbchen, welches wir von Alters her kennen, aber doch ein aͤhnliches und keines⸗ wegs bequemer und beſſer eingerichtet.

Wenn ich nur begreifen koͤnnte, wozu dieſer Spektakel dienen ſoll, ſagte Madame Malmelin ganz zornig zu ſich ſelbſt:Wenn er Mittwochs und Don⸗ nerſtags, wo ſeine Comoͤdien gegeben werden, leben kann wie vornehme Leute, ſo brauchte er wohl eigent⸗ lich auch nicht dieſes finſtere Loch hier zu behalten, deſſen Heizung und Saͤuberung mir ſo viel Muͤhe macht... Na, ich weiß wohl, es iſt nicht Alles Gold, was glaͤnzt und auch unter den ſchoͤnſten Blumen ver⸗

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