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am Schwalbenſee; aber er beherrſchte ſich, denn er litt mit Beſonnenheit.
Er fuͤhlte, daß es ſeine letzte Hoffnung war, welche entſchwand, vielleicht auch ſeine letzte Taͤuſchung.
„Sie haben mir Alles geſagt, was noͤthig iſt, gnaͤ⸗ dige Frau, und Sie haben mir einen grenzenloſen Schmerz, einen ewigen, unheilbaren Kummer zugefuͤgt. Er ſtuͤrmt und tobt nicht— aber er bleibt.“
„Mein Herr, auch ich bitte nun um Barmherzig⸗ keit!“ Honorinens Wange ward bleicher, als die wei⸗ ßen Dornroſen am Fenſter.„Ich habe mein letztes Wort geſagt und dies ſteht unverbruͤchlich feſt.“
„Und mein letzter Abſchied iſt das Anerkenntniß, daß Sie vollkommen recht gehandelt haben. Ich ver⸗ diente nicht, das große Gluͤck zu genießen, nach dem ich ſtrebte. Hinfort bleibe ich allein, ſtets allein! Aber bis zu dem Augenblicke, wo der Tod den Schlag die⸗ ſes unruhigen Herzens hemmt, ſegne ich Sie. Sie ſind das Schoͤnſte, das Reinſte, das ich im Leben ge⸗ kannt und obſchon Sie es verſchmaͤht haben, mich als Gattin zu begleiten, ſo ſollen Sie mir doch folgen als meine Muſe, ſo lange ich zu ſingen vermag.“—


