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ewiger, friedlicher Ruhe ihre Bahn zu wandeln? Sie traͤgt ein ſchimmernd⸗weißes Heiligengewand, denn auf ihrem Wege hat keine Verſuchung gelauert.
„Aber ſieh nun weiter hin, noch weiter hin... was ſiehſt Du da... was fuͤhlſt Du?
„Ein gluͤhender Wind ſtreicht an Deinen Wan⸗ gen, Deinen Lippen, Deinem Haar vorbei.
„Dieſe Duͤfte: frage nicht, woher ſie kommen! dieſe fluͤſternde Stimme: frage nicht! Dieſe Arme, die Dich umſchlingen: frage nicht! Schweige, leide und hoffe auf das Unausſprechliche, was nichts von einer er⸗ muͤdenden Windſtille weiß.“
Und Philipp fuͤhlte den gluͤhenden Wind an ſei⸗ ner Wange, ſeinen Lippen, ſeinem Haar vorbeiſtreichen.
Er fing die Gedanken ſeiner Geliebten auf— er war gehorſam und hoffte auf das Unausſprechliche.
Inzwiſchen war Honorine aus dem Garten wie⸗ der zuruͤckgekommen.
In der Hausflur begegnete ſie Sixten.
„Nun, mein beſter Couſin, haſt Du Deine Rede bald fertig? Das klingt ſtark. Ich wollte blos ein ſchoͤ⸗ nes Bild haben und nun habe ich eins getroffen.
„Aber ich hoffe, daß Du mich nicht wirſt darin


