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figuriren laſſen, weder in verbluͤmter, noch in unver⸗ bluͤmter Redeweiſe!
„Du haͤltſt mich doch immer fuͤr einen wahren Baͤren— kann denn nicht Dein bloßer Anblick mir einen ſchoͤnen Gedanken eingeben, ohne daß ich von Deiner Perſon ſelbſt zu ſprechen brauche?“
„Ach, lieber Sixten, nur nicht verdrießlich! Unter Freunden kann man Alles ſagen..Laß mich nun ſehen, daß Du einen vortrefflichen Wirth ſpielſt! Ich will, daß unſere Hochzeitsgaͤſte ſich amuͤſiren ſollen und daß es, wie man zu ſagen pflegt, munter zugehe.. Aber, mein armer Freund, fuͤr Dich wird es wohl kein Amuͤſement ſein, ſo viele Geſundheiten ausbringen und beantworten zu muͤſſen!“
„Wie verſtehe ich Dich ſo gut... o nein, nun hat es keine Gefahr mehr— ich glaubte, daß Du es wuͤßteſt.“
„Wenn wir nicht einander ſeit ſo vielen Jahren
„kennten, wuͤrde ich uͤber den Vorwurf erroͤthen, der in
Deinem Blicke liegt, mein guter Couſin; aber nun ſage ich Dir aufrichtig, daß ich mich uͤber dieſen Vor⸗ wurf freue und daß ich beſtaͤndig darauf baue.“
„Dank— das war ſchoͤn geſagt. Nun habe
ich blos noch eilten Wunſch.“
„Welchen denn?“ „Daß Du Dich nicht zu ſchoͤn machſt.“


