28 „Geſtern, das glaube ich; aber heute darf ich ſie vor Mittag nicht ſehen.“ „Armer Junge!“ „Was ſoll ich nur bis dahin vornehmen?⸗ „Das will ich Dir ſagen!“ antwortete Baron Sixten, der in demſelben Augenblick an der Thuͤr vor⸗ beiging, welche Dick offen gelaſſen hatte. „Ach, lieber Gott, wenn Du mir einen ſolchen Rath geben koͤnnteſt!« Dicks Augen funkelten ſchon vor Dankbarkeit. „Ich weiß einen ganz vortrefflichen!“ „Nun, ſo laß doch hoͤren.“
„Du kleideſt Dich ſogleich wieder aus.“ „Hilft das?“
„und dann gehſt Du zu Bett.“
„Aha!“
„Und dann ſchlaͤfſt Du.“
„Wenn ich nun nicht ſchlaͤfrig bin?“
„Dann ſtehſt Du wieder auf, machſt einen langen Spatziergang, ißt dann ein tuͤchtiges Fruͤhſtuͤck und gehſt dann wieder zu Bett.“
„Hm!“
„Dann ſchlaͤfſt Du beſtimmt und traͤumſt, daß Du vor dem Altare ſtehſt, bis Dein Schwager— denn ich habe keine Zeit— Dich weckt und Dir verkuͤndet, daß es Zeit iſt, Dich anzukleiden. Auf dieſe Weiſe
biſt Du den ganzen Morgen in Deiner Rolle beſchaͤf⸗
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