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Jolli ſtand auf. In fuͤnf Minuten war ſie an⸗ gekleidet. Dann ſchlich ſie ſich an die Thuͤr und nach⸗ dem ſie ein paar Mal forſchend nach Frau Walborgs Bette geblickt, oͤffnete ſie ganz, ganz leiſe.
„Meine liebe Frau,“ ſagte Dick, welcher glaubte, daß ein paar Stunden mehr oder weniger in der An⸗ wendung dieſes angenehmen Titels nichts zu bedeuten haͤtten. „Mein lieber Mann,“ antwortete Jolli ver⸗ ſchaͤmt. Aber um ſich nicht allzu nachgiebig zu zeigen, machte ſie die Thuͤre nur ſoweit auf, daß Dicks Augen nur eben durch die Oeffnung hindurchdringen konnten.
„Ach, wie ſchoͤn war der Laut Deiner Stimme, als Du dieſes Wort ausſprachſt.“
„Ja, was Du ſagteſt, klang guch nicht uͤbel,“ er⸗ klaͤrte Jolli..
„Kannſt Du die Thuͤr nicht einen halben Zoll weit oͤffnen!“—
„Woran denkſt Dul“
„An wen ſoll ich denken, als an meine ſchoͤne Braut?“
„Aber ich brauche nicht zu ſehen, um an meinen lieben Braͤutigam zu denken.“
„Liebe Jolli!“
„Lieber Dick!“
„Einen halben Zoll, liebe Jolli.“
„Still, ſtill..“.
„Es iſt gewiß um ſieben Uhr.“


