Teil eines Werkes 
22.-24. Bd. (1851)
Entstehung
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18 denn darin, daß ein Geruͤcht nach Tjuſtorp ebenſogut kommt, als wie nach anderen Orten?“

„O, das iſt es nicht!“ fadie er verwirrt und⸗ grenzenlos gedemuͤthigt.

Honorine hatte gewußt, daß er bei Lilig geweſen,„ ſie hatte gewußt, daß ſie ihren Bund aufs Neue ge⸗ ſchloſſen hatten! Wie ſie ſo ſchnell dieſe Nachricht bekommen hatte, darauf kam nichts an, aber daß ſe nicht den geringſten Eindruck auf ſie gemacht, das. das.

„Die Sache iſt ganz einfach,“ hob Honorine wie⸗ der an;„mein Couſin Siyten, ebenſo wie der Huͤtten⸗ meiſter Montin, waren auf ihrer Reiſe an der Stadt— vorbeigekommen, in welcher Sie ſich aufhielten, Herr Thurné. Und wenn eine ganze Stadt nicht mehr als einen Gegenſtand hat, uͤber den ſie ſpricht, ſo wird er natuͤrlich auch den Reiſenden bekannt.“

„Und— nicht wahr— der Gegenſtand war merkwuͤrdig genug, um dieſe Aufmerkſamkeit zu ver⸗ dienen? Es war ein eigen ndiches, ein unglaubliches Geruͤcht— Sie bezweifelten es gewiß, nicht wahr, 5 gnaͤdige Frau?“

„Nein, ich bezweifelte es durchaus nicht.“

„Darf ich dann fragen, was Sie dachten? Wuͤr⸗ den Sie wohl die Gnade haben, mir das zu ſagen?“

„Wenn Sie es wechäe wuͤnſchen?“ „Ich bitte inſtaͤndig darum!“ 5