Teil eines Werkes 
22.-24. Bd. (1851)
Entstehung
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ſagte Honorine, indem ſie Philipp ihre Hand mit der⸗ ſelben Herzlichkeit hinhielt, wie fruͤher.

Philipp haͤtte jedoch o du unſeliges, unzufrie⸗ denes Menſchenherz ſich lieber mit ein wenig min⸗ derer Vertraulichkeit behandeln werden ſehen.

Das, was er jetzt ſah, bewies ebenſo, wie Hono⸗ rinens ganze bluͤhende und edle Geſtalt, daß der Schlag, den ſie moͤglicherweiſe erhalten, an ihrem Herzen vor⸗ beigegangen war.

Aber ihm wurde es nicht ſo leicht, dieſen unbe⸗ fangenen Ton anzunehmen.

Er betrachtete die junge Frau mit Blicken, welche Lilia nur mit Entſetzen verdollmetſcht haben wuͤrde. Und vielleicht that dies auch Honorine, denn ſie ſenkte ihre Augen nieder, indem ſie noch einmal wiederholte:

Ja, herzlich willkommen in Tjuſtorp.

Ich glaube, ſagte Philipp mit gewaltſamer An⸗ ſtrengung,daß ich vielleicht zu ſpaͤt komme, um will⸗ kommen zu ſein.

Spaͤt oder früͤh iſt die Ankunft unſerer Freunde ſtets das Signal zur Freude.

Immer ach, gnaͤdige Frau... Ich weiß, daß es der Form zuwider iſt, im erſten Augenblick einer lange unterbrochenen und wieder erneueten Freund⸗ ſchaft von etwas Anderem zu ſprechen, als von bedeu⸗ tungsloſen Dingen; aber erlauben Sie mir, auf die Convenienz keine Ruͤckſicht nehmen zu duͤrfen.