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Schauer— hatte nicht Lilia im letzten Briefe ge⸗ ſchrieben:
„Wenn Du dieſe Frau wiederſiehſt, welche meine Feindin iſt, ſo wiſſe, daß meine Seele⸗bei Dir iſt! Ich ahne dieſen Moment und folge Dir mit meinem Blick.“
Jetzt entſtand ein Geraͤuſch am Giterthore.
Honorine gab jedoch nicht Acht darauf. Sie fuhr in ihrem gedankenvollen Schweigen fort, bis noch Je⸗ mand, ebenſo wie ſie, ſich uͤber den Knaben nieder⸗ beugte.
Mit Beſtuͤrzung zog ſie ihre Hand zuruͤck— ein warmer Thautropfen war darauf gefallen.
„Papa,“ rief Alban und flog jubelnd in die Arme des Vaters,„Papale
Und der Vater ſchloß ihn feſt an ſeine Bruſt, er verbarg das Geſicht an Albans Haupt und waͤhrend dieſer langſamen Umarmung erhielt Honorine hinrei⸗ chend Zeit, ſich fuͤr den Gruß zu ſammeln, der ſie er⸗ wartete.
Und nun war dieſer Augenblick da.
„Ich ſpringe voran,“ rief Alban,„zum Onkel Arnold und Onkel Dick— ſie ſind im Pavillon, im neuen Pavillon, lieber Papa.“
„Ja, geh', mein Sohn, mein lieber Alban.“
Und nachdem Alban noch eine. heftige Umar⸗ mung gegeben und empfangen, eilte er im Galopp fort.
„Darf ich nun mein Willkommen ausſprechen?**


