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Dieſes Ungluͤck war es, welches Philipp hatte.
Waͤhrend der Reiſe hatte er gleichwohl alles Moͤg⸗ liche gethan, um dieſen Feind zu toͤdten und zu be⸗ graben.
Aber es giebt Erinnerungen, welche Geſpenſter von einem ungeheuer zaͤhen Leben ſind. Man mag ſie noch ſo oft begraben, man mag den Staub uͤber ihnen mehrere Ellen hoch zuſammentreten, man mag endlich ſeine Gedanken durch den Troſt erfriſchen: Nun bin ich frei... man wendet ſich um und da ſtehen dieſel⸗ ben Phantome wieder da. Ein hoͤhnender Beweis, daß es zu nichts dient, das toͤdbten zu wollen, was niemals ſterben kann.
Armer Philipp!
Was ſollte er mit ſeinem großen Ueberfluß von irdiſcher Gluͤckſeligkeit machen, wenn er genoͤthigt war, dieſen unerbittlichen Geſellſchafter mit ſich herumzu⸗ ſchleppen, der ſich nicht blos damit beluſtigte, daß er unter der Geſtalt einer Art Bajazzo alle die vergange⸗ nen Scenen wieder auffuͤhrte, in welchen Philipp die jaͤmmerliche Rolle eines guten Narren geſpielt, ſondern der auch die Miene eines ſtrengen Richters annahm, eines Richters, der mit duͤſterem Ton fragte, ob es wohl einen groͤßeren Beweis von der Herzloſigkeit des Weſens, welches Philipp anbetete, geben koͤnnte, als das Billet, welches ſie geſchrieben, ehe noch die Leiche


