nerung an die Vergangenheit nicht los werden zu koͤnnen.
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haͤtte entledigen koͤnnen, die ſeine Seele gleichzeitig be⸗ laſteten und erhoben.
Er ſtand an einem großen Wendepunkt, an dem
groͤßten Wendepunkte ſeines Lebens.
Die, nach deren Herz, nach deren vollem Beſitz er ſich ſo lange geſehnt, ſollte endlich ſein werden...
die, fuͤr welche er ſo lange als Sklave gegluͤht, hatte
ihn ja ſelbſt ihren Herrſcher genannt, ſie hatte ihm ge⸗ ſagt, daß er es nun waͤre, der eine Sklavin haͤtte und
ihre unvergleichlich ſchoͤnen Lippen hatten dieſe Wahr⸗
heit durch ein theureres Zeugniß bekraͤftigt, als das der Worte.
Ja, es war wahr, daß er der gluͤcklichſte Menſch
unter der Sonne, der Seligſte der Sterblichen war, um ſo ſeliger, als nunmehr weder Verbrechen, noch Furcht, noch die geringſte Ungeſetzllichkeit das Licht verdunkelte, welches ihn umfloß.
Aber es iſt weit ſchwerer, als Jemand ſich vor⸗ ſtellen kann, der Gluͤcklichſte unter der Sonne zu ſein, der Seligſte der Sterblichen.
Wenn man ſich lange an das Ungluͤck, an Seuf⸗ zen und an Trauer gewoͤhnt hat, wo nur dann und wann ein ſchwacher Hoffnungsſtrahl hindurchleuchtet, ſo gehoͤrt wirklich etwas dazu, ſich fortwaͤhrend in dem begeiſterten Fluge einer gluͤcklichen Leidenſchaft zu er⸗ halten, wenn man das grauſame Ungluͤck hat, die Erin⸗


