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Benehmen eine Beleidigung?... Nachdem ich mich in der Naͤhe von Ribyhus niedergelaſſen, hatte ich viel zu viel von Ihnen ſprechen hoͤren, als daß Sie nicht mein Intereſſe haͤtten erwecken ſollen. Ich fand die Schil⸗ derung, die mir von Ihnen gemacht worden, mehr als beſtaͤtigt und bis zu einem gewiſſen Grade erfuhr ich in ihrer Naͤhe denſelben Einfluß, wie ſo viele Andere. Sie ermuthigten mich, ohne daß ich die Urſache ver⸗ ſtand; ſpaͤter, als dieſe mir klar ward, empfand ich Unwillen gegen Sie, aber doch nicht in ſolchem Grade, daß dieſer Unwillen das ſchon an Ihnen gefaßte In⸗ tereſſe haͤtte erſticken koͤnnen, welches— ich betheure das, wie dreiſt auch der Schritt, den ich gethan, ſcheinen kann— nur die Abſicht hat, Ihnen zu nuͤtzen.“
In dieſem Augenblick hoͤrte man das Rollen eines zweiten Fuhrwerkes.
„Ha,“ murmelte Lilia,„mein Mann kommt!“
„Dann muͤſſen wir ſofort hin.“
„Mein Herr, mein Herr!“
„Hier iſt Ihr Hut, Ihr Mantell
Der Kammerrath oͤffnete die Thuͤr.
„Was,“ rief er, als er ſeine Frau vor dem Spie⸗ gel den Hut aufſetzen ſah,„Du wollteſt ja nicht mit!“
„Ich muß wohl, mein Freund,“— und dieſes Weib konnte wieder laͤcheln,—„der Herr Huͤttenmeiſter droht mir, ebenfalls zu Hauſe zu bleiben, im Fall ich mein Verſprechen nicht halte und Du weißt ja ſelbſt,


