Teil eines Werkes 
19.-21. Bd. (1851)
Entstehung
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daß ich das nicht auf mein Gewiſſen nehmen koͤnnte, nicht wahr?“

Es zog ſich eine dunkle Wolke uͤber die glatte Stirn des Kammerraths, aber er ſagte nichts.

Und ohne nur eine einzige Zeile an ihren Gelieb⸗ ten ſchreiben zu koͤnnen, ſah ſich Lilia genoͤthigt, ſich in den Wagen zu ſetzen.

„Ich ſehe Ihnen an, geehrte Frau,“ ſagte der Huͤttenmeiſter, indem er neben ihr Platz nahm,„daß Sie feindſelig gegen mich geſtimmt ſind; aber ich troͤſte mich mit der Gewißheit, daß der Tag kommen wird, wo Sie beſſer, als jetzt, das Gluͤck dieſes vereinten Un⸗ gluͤcks zu ſchaͤtzen wiſſen werden.“

Lilia wuͤrdigte ihn keiner Antwort.

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