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ſich die merkwuͤrdige Stelle mit anzuſehen, wo Karl der Zwoͤlfte ſeinen Tod fand.“
„Ich werde mich fertig machen— aber fuͤr dieſes Verſprechen bekomm ich wohl auch das Ihrige, daß kein Wort uͤber ihre Lippen kommen wird?“
„Dieſes Verſprechen zwingt mich die Ehre zu ge⸗ ben, wenn eine Dame darum bittet. Aber noch muß ich Ihnen eine Sache mittheilen, geehrte Frau, auf welche ich um Ihretwillen große Hoffnung ſetze.“
„Was iſt das?“
„Daß der Brief, den ich an Herrn Thurné's be⸗ ſten Freund, Doctor Warvner, geſchrieben, bald Fruͤchte tragen wird, Ich ſendete dieſen Brief vor vierzehn Tagen ab, nachdem ich Sie blos auf Helſo geſehen, denn ich hielt es fuͤr meine Pflicht, weil ich ein naher Bekannter von Doctor Warvner bin... nicht wahr, Sie verzeihen es mir?“
„O das war ſchaͤndlich, das war im hoͤchſten Grade boshaft— was ging das Ihnen an?“
„Es geht jedem Menſchen etwas an, nicht mit kaltem Blut Jemanden in's Verderben ſtuͤrzen zu ſehen
. Und wie Sie nun ſelbſt einzuſehen belieben, habe ich einen doppelten Beweggrund, Sie daran zu erin⸗ nern, daß die Zeit unſerer Abreiſe gleich da ſein wird.“
„O mein Gott, ſich einer ſolchen Beleidigung unter⸗ werfen zu muͤſſen!“
„Wie, Frau Kammerraͤthin, nennen Sie mein


