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„Wenn ſich in dieſer Eigenheit etwas findet, was Ihnen laͤſtig faͤllt, ſo bitte ich um Entſchuldigung. Es war uͤbrigens meine Abſicht, Sie auf die einfachſte Weiſe von der Welt daran zu erinnern, daß Sie mir vergangenen Sonntag die Ehre erzeigten, daß ich auf Ihre Dankbarkeit rechnen koͤnnte.“
„Nun, und weiter, Herr Huͤttenmeiſter!“
„Weiter habe ich mir die Freiheit genommen, Ihr Verſprechen als voͤlligen Ernſt zu betrachten. Und Sie ſind gewiß viel zu großmuͤthig, als daß Sie ſich nicht daruͤber verwundern ſollten, daß ich nicht von einer Gunſt zuruͤcktreten will, die Sie mir freiwillig verſpro⸗ chen haben.“
„Ach, mein Herr!“
„Ich kann niemals vermuthen, ja, es waͤre ſogar eine Beleidigung, zu vermuthen, daß Sie Ihr Verſpre⸗ chen in der beſtimmten Abſicht gegeben haͤtten, es nicht zu halten.“
„O, das waͤre ja unmoͤglich.“
„Aber ich weiß gerade nicht, Frau Kammerraͤthin“ — der Huͤttenmeiſter ſprach in einem hoͤhniſch⸗ſcherz⸗ haften Tone—„ob das Wort Unmöglichkeit ſich in dem Lexikon findet, aus welchem e Ihren gefäͤhrlichen Wortvorrath ſchoͤpfen.“
Lilia begann ungeduldig zu 3. Aber dieſer Fremdling hatte ungluͤcklicherweiſe einen gewiſſen An⸗ ſpruch an ſie und obſchon ſie nichts Beſtimmtes ſich


