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dem
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Geliebten den Mann zu verhoͤhnen— vielleicht wurde nun gerade ſie es, welche...
„Mein guter Walfried,“ ſagte ſie, aber in ihrer Stimme lag etwas, was ſonſt nicht darin zu liegen pflegte,„komm um Gotteswillen und laß uns auf den Altan des Badehauſes hinuntergehen— ich fange an, mich ſehr unwohl zu fuͤhlen.“
„Dein Mantel iſt ja nicht da... Und da Du einmal ein Vergnuͤgen darin gefunden haſt, mich um meine gute Laune zu bringen, ſo laß mich Dir nun ein ernſtes Wort ſagen.“
„Morgen, mein Freund, morgen.“
„Nein, gerade jetzt.“
„Ach, dieſe Luft hier, dieſe Luftle⸗
„Warum beruͤhrſt Du ſo ohne Noth eine Wunde, die noch in meinem Herzen blutet? Denn obſchon ich Dich an jenem Morgen ſo vollſtaͤndig beugte, als Du daſſelbe Spiel mit mir anfangen wollteſt, wie mit dem gutmuͤthigen Narren Thurné—
„Walfried!“ Lilia's Augen funkelten.
„Ich verſtehe; Du haͤltſt mich fuͤr grauſam, aber ich bin niemals anders, als gerecht. Ich ſage Dir daher, wenn ich Dich auch in den Staub druͤckte, wenn ich Dich auch zwang, anzuerkennen, daß ich der Mann bin, das Haupt, und Du die Frau, welche gehorchen muß, ſo haͤlt mich doch dieſer Sieg nicht ab, die Stiche zu fuͤhlen, die Du mir geben kannſt. Und an jenem Abend,


