Teil eines Werkes 
19.-21. Bd. (1851)
Entstehung
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auf der Seeſeite aufgeriſſen; habe, doch nicht glaube, daß Du Dich unter ein paar Stunden niederlegen kannſt.“

„Aber wo iſt denn der verdammte Geruch herge⸗ kommen?“

Moſchus war dem Kammerrath ein Greuel.

„Ach, hier hauſen iſt es noch gar nichts— wenn Du hineingingeſt, muͤßteſt Du ohnmaͤchtig werden. Es iſt wirklich ſchauderhaft, daß ſowohl die Graͤfin T., als auch die Graͤfin B. ſich ſolcher Odeurs bedienen.“

„Ja, es iſt ſehr ungezogen, den Leuten auf dieſe Weiſe ihre Zimmer zu verpeſten... aber ich ſah auf der Gaſſe kein Fenſter offen und das iſt ganz noth⸗ wendig.“

Der Kammerrath machte Miene, ſelbſt hineinzu⸗ gehen und dieſe nothwendige Verrichtung vorzunehmen.

„Was denkſt Du, mein Freund! Wiſt Du Dich einem unertraͤglichen Kopfweh blosſtellen.. wart doch, ich will der Gunnel klingeln.“

Und die zaͤrtliche Gattin ſchlang ihren Arm um den Mann und fuͤhrte ihn ohne ſonderlichen Widerſtand von der Thuͤr zuruͤck.

Als Gunnel gleich darauf auf den Ruf der Klin⸗

gel eintrat, ſagte ihre Herrin mit dem ruhigſten Tone

von der Welt:

rer Herrin jeden Blutstropfen in ihren Adern erſtarren.

„Gehe, Liebe, und mach' da drin die Fenſter auf 4 Gunnel fuͤhlte bei dieſer Feſtigkeit des Tones ih⸗

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