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Es ſei genug, wenn wir ſagen, daß die vornehmen Damen bei dem Abſchied verſicherten, daß ſie ſich ſehr amuͤſirt haͤtten, wobei ſie zugleich verſicherten, daß dies nicht das letzte Mal geweſen ſein ſolle, wo ſie ihre liebe, kleine Kammerraͤthin beſuchten.
Endlich waren ſie fort und es ſchien die hoͤchſte Zeit, denn die Schatten der Nacht fielen ſchon uͤber die Erde. Es begann bedeutend zu daͤmmern.
Lilia wuͤrde Angſt gehabt haben, wenn ſie nicht ihren Mann ſo ruhig gewußt und wenn ſie nicht uͤber⸗ dies mit ihren eigenen Haͤnden mehrere Flaſchen von der Sorte in den Korb gepackt haͤtte, welche dem Kam⸗ merrath nach einem vorhergegangenen Imbiß zuſagte — die Seeluft zehrte und die Abenddaͤmmerung war auf dem Waſſer allemal etwas ganz himmliſches.
Sie war daher nicht unruhig. Sie war ſogar mit ſich ſelbſt dahin uͤbereingekommen, daß die zehn Minuten zu einer ganzen Viertelſtunde ausgedehnt wer⸗ den koͤnnten... einer Viertelſtunde im Himmel oder in der Hoͤlle, denn es war ſchwer zu ſagen, in welchem von beiden dieſe Viertelſtunde verfließen wuͤrde.
Die ungluͤckliche Gunnel, welche ſchon gezwungen geweſen, den Bitten ihres fruͤheren Herrn nachzugeben, als er den erſten Abend nach ſeiner Ruͤckkunft aus Nor⸗ wegen ſie abgelauert und ihr einen Brief aufgedrun⸗ gen hatte, die ungluͤckliche Gunnel mußte nun, um das Maaß ihrer Gewiſſensbiſſe voll zu machen, hoͤren,


