Teil eines Werkes 
19.-21. Bd. (1851)
Entstehung
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Der Nachmittag war da. Und wer war ſeliger, als der Kammerrath⸗ Er hatte mit eigenen Augen die Wagenpartie fortfahren und den Huͤttenmeiſter in ſeinem Wagen mit einem jungen Fraͤulein geſehen, welches ihn auf alle Weiſe in ihr Netz zu ziehen ſuchte. Und weiter hatte dieſer gluͤckliche Mann die Sonnenſchirme der beiden alten Graͤfinnen an dem Nathhauſe vorbeikom⸗ men ſehen. Nun konnte er alſo ruhig fortgehen. und hoͤchſt freundlich ſagte er zu ſeiner Frau, welche flink und haͤuslich den Kaffeetiſch in Ordnung brachte:. ciebes Kind ich finde hier Alles ganz ſchon arrangirt.— Es war ſehr verſtaͤndig von Dir, daß Du den Umgang dieſer achtbaren Damen ſuchteſt... Und nun lebe wohl! Ich begnuͤge mich damit, die Graͤ⸗ finnen in der Hausflur zu begruͤßen. uund Lilia hielt ihm freundlich die Stirn hin— die Kecke ſchaͤmte ſich deſſen nicht, obſchon ſie wußte, was geſchehen wuͤrde. O nein, ſie hatte keine Spur von Gewiſſenspein, denn— wie der Fammesrrath ſagte— es war ja Alles ſo wohl arrangirt

Die Kaffeeviſite und Lilia's ganzes Streben, ſich

bei ihren Gaͤſten beliebt zu machen, wollen wir uͤber⸗ gehen. . 1 4

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