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teinken.“ Dieſer Schlag entſchied Alles. Nun war es der Ehemann, welcher triumphirte.
Die beſuchende Frau eilte, Abſchied zu nehmen, der Huͤttenmeiſter ebenfalls, doch nicht, bevor Lilia den finſtern Blick, den er ihr zuſchickte, in Sonnenlicht verwandelt geſehen hatte.
Sie hatte ſich naͤmlich die Kuͤhnheit erlaubt, zu ſagen:„Wenn naͤchſten Donnerſtag noch etwas aus unſerer Partie nach Friedrichshall wird, mein guter Walfried, ſo nehme ich das Anerbieten des Herrn Huͤt⸗ tenmeiſters anſtatt fuͤr die heutige an.“
Bei dieſer unvermutheten Oppoſition konnte der Kammerrath blos etwas in ſich hineinbrummen. Er war ein Mann, der ſich ganz entſetzlich davor fuͤrchtete, ausgelacht zu werden. Daher machte er aus der Noth eine Tugend und gab ſeine Zuſtimmung; als aber der Huͤttenmeiſter fort war, ſah Lilia eine Wolke und noch dazu eine ganz deutliche, uͤber die Stirn ihres Mannes ziehen.
Aber man kann nicht glauben, wie unermuͤdlich ſie war, um dieſe Wolke durch Zaͤrtlichkeit wieder hin⸗ wegzublaſen! Waͤhrend der ganzen Mittagsmahlzeit, welche beinahe dreiviertel Stunden dauerte, lebte ſie ausſchließlich fuͤr ihren Mann.


