Teil eines Werkes 
19.-21. Bd. (1851)
Entstehung
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lang ihr, dieſe gewaltigen Repraͤſentantinnen ihrer Kaſte fuͤr ſich einzunehmen, daß die beiden vornehmen, alten Damen, welche ſich bei einander befanden, ſich zu kei⸗ ner geringern Gunſt erboten, als ihr an demſelben Nach⸗ mittage eine Kaffeeviſite zu machen, dafern es der jun⸗ gen Frau convenirte, die vielleicht ſich vorgenommen haͤtte, die Wagenpartie mitzumachen.

Aber es war klar wie der Tag, daß Lilia ſich gar

nichts vorgenommen hatte und daß ſie mit enthuftaſti⸗

ſcher Dankbarkeit auf dieſen Vorſchlag einging, der fuͤr

beide Seiten einen reellen Gewinn verſprach.

Die alten Damen, die nicht auf Bauernkarren

fahren konnten, erhielten einen angenehmen Zufluchts⸗ ort waͤhrend des Nachmittags und Lilia einen vortreff⸗ lichen Vorwand, zu Hauſe zu bleiben, ohne wieder ihre Kraͤnklichkeit vorſchuͤtzen zu muͤſſen, welche endlich doch Argwohn erwecken konnte.

Nach dieſem brillanten Erfolg haͤtte ſie nach Hauſe gehen koͤnnen; aber ſie war eine kluge Frau, die auch an den andern Morgen dachte. Man kann niemals zu viele Freunde haben.

Und deshalb ſteuerte ſie ihren Cours zu den re⸗

praͤſentirenden Damen der„dicken⸗ Coterie, wo ſie wie⸗ der drei oder vier Geſchichtchen von ein paar jungen Graͤfinnen erzaͤhlte, welche bei dem Anblick von Frau C's und Frau W.'s ausgeſuchter und prachtvoller

Toilette auf dem letzten Balle nahe daran geweſen wa⸗