Teil eines Werkes 
19.-21. Bd. (1851)
Entstehung
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eeinen einen

17. Ein Stelldichein.

Am folgenden Vormittag ſprang Lilia auf Be⸗ ſuchen bei allen Coterien herum.

Sie hatte niemals ſo ſehr den Schutz einer allge⸗ meinen Gunſt zu genießen bedurft; ſie hatte niemals ſo ſehr bedurft, die Welt zu uͤberzeugen, daß ſie durchaus nichts Unrechtes an ſich hatte, ſondern daß die, welche ſo etwas behaupteten, ſich nur einer unwuͤrdigen Ver⸗ leumdung ſchuldig machten.

Bei der hochvornehmen Welt erzaͤhlte ſie heute ein paar luſtige Anekdoten auf Koſten zweier Frauen aus der Bourgeoiſie, welche es ſehr verdroſſen hatte, daß ſie nicht in das Allerheiligſte eingelaſſen worden, das heißt, in die vertraulichen Zuſammenkuͤnfte dieſer vor⸗ nehmen Coterie und waͤhrend ſie ſprach, hob ſie mit ehrerbietiger Verneigung das Schnupftuch der Graͤfin B. auf und den Handſchuh der Graͤfin T. und es ge⸗