Teil eines Werkes 
19.-21. Bd. (1851)
Entstehung
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Wie ging es aber denn nun mit dieſer Myſtifika⸗ tion waͤhrend der gefaͤhrlichen Reiſe des Bouquets?— Es war ein halbes Wunder, daß es nicht ſchon ausein⸗ ander gegangen war und ſeine Geheimniſſe dem allge⸗ meinen Anſchauen preisgegeben hatte.

Mit einem Blick unwiderſtehlicher Allmacht ſah Lilia den Huͤttenmeiſter an, der dreimal auf dem Sprung geſtanden hatte, ohne daß es jedoch der Muͤhe zu loh⸗ nen ſchien, denn der ungluͤckliche Strauß ward von einem ordentlichen Wirbelwind umhergeſchleudert.

„Mein Herr,“ ſagte die kleine Sylphe in ihrem lieblichſten Tone,„ich lege Werth auf dieſe Blumen— wer mir ſie wiederbringt, bevor ſie noch mehr zerſtoͤrt werden, als ſie ſchon ſind, kann auf meine Dankbar⸗ keit rechnen.“

„Fuͤr eine ſolche Aufmunterung laß ich mich gern auslachen!“ antwortete der galante Huͤttenmeiſter und begann ſofort, dem muthwilligen Ausreißer nachzuſprin⸗ gen, welcher gleichwohl ſeiner Bemuͤhungen mehrere

Secunden lang ſpottete.

Endlich aber, waͤhrend die Geſellſchaft wirklich aus vollem Halſe uͤber die Artigkeit des jungen Cava⸗ liers lachte, raffte er doch gerade drei Schritt vom Fuße des Kammerraths den Unruhſtifter auf, der die Wange der Kammerraͤthin gebleicht hatte.

„Ach, mein Herr, wie werde ich Ihnen jemals dan⸗