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Die zweite Francaiſe war zu Ende. Die bril⸗ lante und launenhafte Muſik eines ſchwebenden Walzers eilte durch den Raum.
Die gefeierte Abgoͤttin des Balls, eine von luftigen Gaswolken umſchwebte Sylphe, ward von ihrem Cava⸗ lier mehr getragen als gefuͤhrt und dieſer Cavalier war Niemand anders, als Arnolds Correſpondent, der junge Huͤttenmeiſter Montin.
Ihre ſchmachtenden Augen ſchloſſen ſich oft, gleich als ob ſie von dem Duft der friſchen Blumen berauſcht wuͤrde, die ſie ſowohl in ihren Locken als in der Hand trug— vielleicht war es auch der feine, weibliche In⸗ ſtinkt, welcher dieſe Augen ſchloß, damit ſie nicht durch das Feuer der Blicke beſchaͤdigt wuͤrde, die ihr ſo nahe waren. Herr Montin hatte aber auch ein Paar Augen, welche wahrſcheinlich ſchon mehr als einmal eine Frau gezwungen, die ihren zu ſenken.
Doch dem ſei wie ihm wolle, denn man konnte ſich auch einen dritten Fall denken, wenn man etwas von den haͤuslichen Verhaͤltniſſen der kleinen Sylphe wußte.
Auf der Schwelle ſtand naͤmlich ein Mann, deſſen glatte, nicht fuͤr Runzeln geſchaffene Stirn jetzt gleich⸗
wohl unaufhoͤrlich dem Beſuch derſelben blosgeſtellt war.
Auch ſeine Augen ſchloſſen ſich zuweilen, auch die ſeinen blitzten. Durch ihre ſchoͤnen Augenwimpern hin⸗ durch ſah Lilia, wie ihr Mann gegen die Eingebungen
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