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Honorine, die ruhige, thaͤtige Frau, die ſich ſtets mit Gedanken fuͤr das Wohl Anderer beſchaͤftigte!
Ihr Geſicht war ſich ja gleich, ihre Augen eben⸗ falls, obſchon ſie fuͤr den, der recht darauf geachtet haͤtte, dann und wann ein Feuer hatten, welches der Natur dieſer Augen nicht eigenthuͤmlich zu ſein ſchien.
Ach, es gab nur einen Einzigen, der ſogleich ihre Veraͤnderung bemerkt haben wuͤrde und dieſen Einzigen hatte ſie ſelbſt von ſich verbannt. Siyten haͤtte durch nichts getaͤuſcht werden koönnen.
Wir wollen nun ſehen, was es war, was dieſe innere Stoͤrung von Honorinens Ruhe bewirkte.
Als wir zuletzt einen Blick in ihr Herz warfen, ſtand daſſelbe in Sonnenſchein, ja, es badete ſich in dem Sonnenſchein der erſten, reinen Liebe.
Spaͤter, am Abend des Tages der Operation, war dieſem Herzen eine noch hoͤhere Wonne vorbehalten, denn dieſer Abend war es, wo Philipps zweiter Brief, ſein ſogenanntes Poſtſcript, ankam.
Dieſer Brief enthielt, ſo weit man ſich deſſen erinnern wird, ein noch hoͤheres und deutlicheres Zeug⸗ niß von der Veraͤnderung ſeiner Gefuͤhle.
Es war von der Art, daß Honorine nicht einen einzigen Zweifel an dem ſchoͤnen Siege, den ſie gewon⸗ nen, hegen konnte.
Und man wird begreifen, daß bei ihrer Freiheit von aller Koketterie nichts natuͤrlicher war, als daß ihre
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