Teil eines Werkes 
16.-18. Bd. (1850)
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„Aber ich bin aͤußerſt unzufrieden auch mit dieſem meinen Briefe.

„Seitdem ich aufhoͤrte, Verſe zu ſchreiben, muß ich auch die Faͤhigkeit verloren haben, Proſa zu ſchreiben.

„Gott weiß, daß ich Ihnen alles Angenehme und Schoͤne ſagen moͤchte, was ſich in Worten ſagen laͤßt, aber gegen meinen Willen werden wieder Dummheiten daraus.

„Dieſes Seebad iſt durchaus nicht wohlthaͤtig und dieſer oͤde Strand, dieſes fortwaͤhrend rollende Meer, dieſe tödtende Einfoͤrmigkeit— alles dies macht mich niedergeſchlagener, als ich war.

„Wie beneidenswerth ſind Sie, gnaͤdige Frau, die Sie die ganze Welt zu lieben vermoͤgen! Mein Herz iſt nicht ſo weit— deſto ſchlimmer.“......

Doch hier verlaſſen wir den Poeten, deſſen Herz, wie man bemerken wird, fuͤr den Augenblick in einem Chaos, ohne beſtimmte Richtung, ohne einen feſten Gegenſtand ſchwebt.

Es iſt ein gefaͤhrlicher Zeitpunkt, ein bei gewiſſen Naturen entſetzlich gefaͤhrlicher Zeitpunkt, welcher den Todesſeufzer der einen erloͤſchenden Leidenſchaft und gleichzeitig den Lebensſeufzer zu einer neuen in ſich ſchließt.

Dieſes Hin⸗ und Herſchweben, dieſe unbegreifliche