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gewiſſe Erinnerungen wage ich nicht zuruͤckzurufen. Sie fuͤllen gleichwohl mein Herz mit Gefuͤhlen, die einer heiligen, aber jubelnden Andacht gleichen. Und die Gottheit, die ich anbete, ſind Sie, gnaͤdige Frau, Sie, die eines Tages Pflichten bekleiden werden, die ich in hohem Grade mit Ihnen theilen muß.
„Im Fall ich es wagen darf, moͤchte ich Sie um Eins bitten.
„Dafern Sie uͤberhaupt auf Ihre Veraͤnderung gegen mich Acht gegeben haben, ſo verſprechen Sie mir aufrichtig, die Urſache davon zu erklaͤren.
„Sagen Sie mir nicht, daß dieſe Veraͤnderung nicht vorhanden ſei, denn, bei Gott, ſie iſt vorhanden— das hat mein Herz mehr als einmal erfahren.
„Sind Sie unzufrieden mit mir? Komme ich zu oft? Zu ſelten? War ich nicht theilnehmend ge⸗ nug? Oder war ich es allzuſehr?
„Vergebens ſuche ich unter allen dieſen Moͤg⸗ lichkeiten.
„Ich weiß wohl, daß Sie in Ihrem Kummer das Recht haben, an nichts Anderes zu denken, als an den Heimgegangenen, einen Gatten, der von allen be⸗ trauert zu werden verdient, die ihn kannten; aber ich habe Sie mit Plaͤnen beſchaͤftigt gefunden, die eine Ver⸗ aͤnderung in Ihrer Oeconomie bezwecken, eifrigen Plaͤ⸗ nen zur Ausfuͤhrung der ſchoͤnen Vorſaͤtze, die Ihrem Gatten auf dem Sterbebette einkamen.


