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205 „Laß das gut ſein— ich frage zum letzten Male: Willſt Du von dieſer Thorheit ablaſſen?“
„Nein, ſage ich, nein und nein iſt mein letztes Wort.“
„Gut.“
Der Kammerrath machte ſich fertig, auszugehen
Lilia, deren Muth wieder zu wachſen begann warf ſich veraͤchtlich auf die andere Seite.
„Weißt Du, wo ich hingehe?“
„Nein, aber es iſt mir auch gleichguͤltig.“
„Das glaube ich nicht.“
„Nun, wo gehſt Du denn hin?“
„Zum Probſt.“
„Zum Probſt?“
Ja, um mir ſeinen Beiſtand auszubitten.“ „Poſſen!“
„Bei Gott, es iſt mein Ernſt! Und ich bringe ihn mit hierher, denn an einen Diener Gottes wendet man ſich zuerſt, wenn eines der Gatten Grund hat, uͤber den andern zu klagen. Nach ſeiner Pflicht wird der Geiſt⸗ liche die Frau, die ſchon von ihrem zweiten Manne abfallen will, in die Beichte nehmen und noch ehe s Mittag iſt, lacht vielleicht die ganze Stadt ſich krank
uͤber die wunderbare, aber entſetzliche Entwickelung des
langen Dramas, welches die Heilige aufgefuͤhrt hat.“ „Wie— Lilia ſprang auf und ſtellte ſich, wie eine verwundete Furie vor ihren Mann, deſſen eiſige,


