Teil eines Werkes 
13.-15. Bd. (1850)
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Das glaube ich wohl ſo hoͤre nun und verſtehe!

Dieſe Sprache... in der That... Du wirſt mir die Bedeutung derſelben wohl begreiflich machen.

Allerdings, ich will Dir begreiflich machen, daß eine dreiundzwanzigjaͤhrige Witwe in meiner Lage ſich mit einem Manne, der vierundzwanzig Jahr aͤlter iſt, als ſie ſelbſt, aus keinem andern Grunde verhei⸗ rathet, als weil ſie dieſe Wahl fuͤr klug haͤlt.

Der Kammerxrath gab keine Antwort. Aber ſeine Augenbrauen runzelten ſich unbemerkbar.

Weißt Du, hob die junge Frau wieder an, weshalb es klug iſt?

Vermuthlich aus dem einfachen Grunde, weil ſie glaubt, ſie beduͤrfe Schutz?

Gewiſſermaaßen, ja. Aber Schutz koͤnnte ſie auch von einem jungen Manne erhalten. Wenn ſie daher einen Mann waͤhlt, der ihr Vater ſein konnte, ſo beab⸗ ſichtigt ſie damit, daß er, dieſer Auserwaͤhlte...

Sie zoͤgerte.

Dieſer Auserwaͤhlte... wiederholte der Kam⸗ merrath.

ſie als ſeine Tochter betrachten ſoll.

Als ſeine Tochter?

Ja, in jeder Beziehung.

Aber... aher..

Du haſt Dich ſchon geſterm als Gatte betrachtet. Wer vier und zwanzig Stunden gluͤcklich geweſen iſt,