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ſchirr iſt ſchon wieder entfernt. Die junge Frau hat ihren Mann um eine ungeſtoͤrte Stunde gebeten und ſie ſoll um ſo ſicherer ungeſtoͤrt bleiben, als man den Freunden einen Wink gegeben, mit den Gluͤckwuͤnſchen zu warten, bis zum Abend.
Der Kammerrath iſt ſoeben eingetreten und die ſchoͤne, ſuperfeine Außenſeite, in der er ſich zeigt, ver⸗ raͤth einen Mann, dem viel daran liegt, ſeiner jungen Frau zu gefallen.
Ferner laͤßt das Ausſehen des Kammerraths auf
einen Mann ſchließen, der gute Hoffnung auf Erfolg hat. Ein milder Glanz erhöht den immer wohlwollen⸗ den Ausdruck ſeiner Augen.
„Theuerſte Gattin, reizende, zaͤrtliche Freundin,“ ſagte er,„Du wollteſt mir etwas Beſonderes ſagen?“
„Ja, beſter Walfried, das war allerdings meine Abſicht. Ich wollte mit Dir ſprechen, wie mit einem Freunde, einem Beſchuͤtzer, den eine junge Frau ge⸗
waͤhlt hat, weil ſie ſich ohne einen ſolchen nicht in der Welt zeigen kann.“
„Wie ſagteſt Du, Theuerſte?“
Der Kammerrath glaubte vielleicht, er habe nicht recht gehört.
„Ich ſagte, daß Du ſtets gluͤcklich ſein wirſt, da⸗ fern Du Willens biſt, dem Lebensplane zu folgen, der ich jetzt vorzuzeichnen beabſichtige.“
„Aber ich verſtehe nicht...“


